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| Injektionen |
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| Da eine Spritze auch trotz sorgfältigen
Arbeitens eine, wenn auch sehr geringe, Möglichkeit der Komplikation
beinhaltet, wird diese Behandlung selbstverständlich nach sorgfältiger
Abwägung der Indikation dem Patienten erklärt und durchgeführt. |
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Kortison - muss das sein?
Bei vielen Erkrankungen muss man diese Frage eindeutig mit ja
beantworten. Hier ist ja nicht die ständige Einnahme von Kortison bei
z. B. Asthma gemeint mit allen möglichen Nebenwirkungen einer
jahrelangen Einnahme wie Osteoporose. Hier ist die Rede von einer
einmaligen Spritzenbehandlung mit gelegentlicher Wiederholung. |
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| Das beste Beispiel ist
ein hochakuter Knieverschleiß mit Erguss und starken Schmerzen. Nach der
Entfernung des Ergusses wird in das betroffene Gelenk Kortison gespritzt.
Sofort werden Schmerzen geringer und die entzündete Schleimhaut beruhigt.
Ebenso kann Kortison sehr hilfreich sein beim Tennisellenbogen und
Fersensporn. Die meisten Injektionen werden jedoch mit einem örtlichen
Schmerzmittel durchgeführt. Diese Schmerzmittel haben eine verschieden
lange Wirkdauer von 20 Minuten bis etwa 12 Stunden. Je nach Beschwerdebild
wird das entsprechende Mittel ausgesucht und kommt bei örtlichen
Schmerzen, zum Beispiel beim akuten Hexenschuss, zum Einsatz. |
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| Neben den Spritzen an
den Ort des Schmerzes gibt es weitere Techniken, abhängig von der
Ausdehnung und der Dauer der Schmerzen. Injektionen an Nervenbahnen oder
an übergeordneten " Schaltzentralen " der Nerven sind ebenso möglich.
Diese Injektionen dürfen selbst verständlich nur von speziell
ausgebildeten Ärzten durchgeführt werden und erfordern eine Überwachung
des Patienten nach der Injektionen. Beide Forderungen sind in unserer
Praxis erfüllt. Durch diese Techniken können oft noch chronische Schmerzen
mit bisher vielen erfolglosen Therapien positiv beeinflusst werden. Ein
Beispiel ist die Behandlung des so genannten Ganglion stellatum an der
Halswirbelsäule, womit sehr gut chronische Schmerzen der gleichseitigen
Schulter und des gesamten Armes behandelt werden können. Daneben gibt es
noch die Techniken der Reflextherapie, wo mit Injektionen an bestimmte
Punkte entfernt liegende Schmerzgebiete beeinflusst werden können. Siehe
auch unser Informationsblatt für Patienten. |
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Zum Thema ...
Weitere Informationen zu einzelnen Krankenbildern erhalten Sie auf der
Internetseite der Deutschen Gesellschaft für Akupunktur und Neuraltherapie
e.V.. |
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Zum Begriff ...
Eine Spritze dient eigentlich nur dazu, eine bestimmte Substanz an
einen gewünschten Punkt im Körper zu bringen. Insofern ist eine
Spritze logischer und für den Körper weniger belastend als die
Einnahme von schmerzlindernden oder entzündungshemmenden Tabletten,
welche über den Magen/Darm aufgenommen werden und in der Leber oder
den Nieren verarbeitet werden, bevor der (dann meist veränderte)
Wirkstoff die Beschwerden lindert. |
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